Die ursprüngliche «Idee» der alten «Oberen Kirche» ist immer noch spürbar und hat eine gute Präsenz. Sie liegt total unscheinbar am Abfluss des Sempachersees in der Schlaufe der Suhre und ein bisschen erhöht. Ihre spezielle Lage, ausserhalb der Stadt Sursee, in einem ehemals siedlungsarmen Raum, gibt zu denken. Die Natur muss hier etwas Erhebendes und Wohltuendes geschaffen haben, dass die Menschen immer wieder zusammenkamen. Zuhören, sich mitteilen, Besprechen, Klären waren hier im postiven Sinn möglich.
Oft wurde ein «Naturheiligtum» dann beschirmt, ummauert und überdacht, so dass im Frühchristentum eine Kirche entstand. Über die Jahrhunderte wurde die erste Fassung vom 7. Jh. immer weiter ausgebaut. 1966 wurde die nun um einiges grössere Kirche geleert und 1974 abgebaut. Den Grundriss, die Grundmauern der ursprünglichen alten Kirche sind am Boden schön sichtbar gemacht worden. Die moderne neue Kirche St. Pankratius steht in der nähe der alten Kirchenruine.
Energie 7Jh hoch, 1930 gut, 1966 stark absinkend heute wieder den Menschen unterstützend. Der Platz weist allerdings einige Störzonen auf und ist mit starkem Efeubewuchs der umliegenden Bäume und Mauern wie «markiert».
Wo ist das Phänomen dieses Ortes? Der Mittelpunkt der Kirchenform wurde als Energiegebend empfunden, sowie auch die «Krone» beim ehemaligen Hochaltar. An anderen Punkten wurden Rückenschmerzen sofort verstärkt wahrgenommen. Aus dem Erkennen der tiefschwingenden und höchstschwingenden Strömungen könnte man mehr ableiten. Die Zeit war dafür zu kurz. «Doch «etwas quillt» hier und kann die magnetische Wirkung fürs Netz verstärken.» Erdkraft im geomantischen System «Signale wiederholen und übersetzen» mit den Astronomischen Bezügen der Vierteltage vom 11.11. oder 2.2.
Bruno Gsteiger weist auf die grösseren Zusammenhänge in der Landschaft hin: Die «Untere Kirche (beim Zellmoss/Sempachersee), die «Obere Kirche» und wichtige Stadtmauern vom Städtchen Sursee sind alle auf die Sonnenuntergänge am 11.11. und 2.2. ausgerichtet. Ebenfalls Rigi und Pilatus sind so ausgerichtet und erscheinen als polares Berg Paar, als Tiger (Rigi) und Drachen (Pilatus). ezug Rigi-Pilatus, Tiger-Drachen…
Ihre Ausrichtung der Kirchenachse, die fast parallel zur Linie Rigi und Pilatus verläuft, lässt uns einen Bezug ahnen zu den Vierteljahrestagen 11.11. und 2.2.. Da die Vierteljahrtage zwischen den grossen Events von Tag- und Nachtgleiche und den Sommer- und Wintersonnenwenden stattfinden, gehören sie eher zu den ruhigeren Zeiten, die wohl dem leisen Wandel, dem Übergang, der Zeit dazwischen zugeordnet werden können. Die archaische und definitive Einteilung des achtfachen Jahreskreises ist nicht zufällig. Sie gehört zu unseren Wurzeln und hat in dem Sinn etwas Beruhigendes. Sogar in unserem heutigen Kalender und im Kirchenjahr sind diese Jahresmarken noch enthalten und hervorgehoben.
Trotz unsäglich heissen Temperaturen diese Tage, spendeten die Bäume auf der anderen Strassenseite bei der neuen Kirche, unserer Zusammenkunft freundlichen Schatten.
Beitrag und Skizze: Brigitta Frey
